Die Konsequenz aus dem Eigenleben der Farbe, wie sie in den fließenden Farbrinnsalen von Monets Malerei zu finden war, hatte zuvor Georges Seurat gezogen, der dem Farbschleier der Impression eine Systematik zu geben suchte.

Das Programmbild seines konsequenten Stils ist der „Sonntagnachmittag auf der Île de la Grande Jatte“ bei Paris :, das Seurat 1884-86 schuf.

Georges Seurat, 1859-1891
Sonntagnachmittag auf der Île de la Grande Jatte, 1884-86
Öl auf Leinwand, 206 x 306 cm
Chicago, The Art Institute of Chicago, Helen Birch Bartlett Memorial Collection

Diese mühsame Aufrasterung der Tonskala nach Rhythmus, Gleichmaß und Kontrast begeisterte nicht allein die übrigen Impressionisten wie Gauguin, van Gogh oder Toulouse-Lautrec, sondern später ebenso die Fauvisten in Paris wie Henri Matisse.

Der vorstehende Artikel ist ein Beitrag aus dem Buch

Die Malerei des 20.Jahrhunderts“

von Gottlieb Leinz, das auch die hier gezeigten Bilder beinhaltet.

In diesem digitalen Werk begegnen Ihnen die Väter der Moderne von Gauguin bis Munch ebenso wie die fauvistischen Künstler um Matisse in Paris. Sie erleben den Werdegang der Künstlergemeinschaften „Bücke“ und „Blaue Reiter“ und den unabhängigen Expressionisten um Kokoschka, Schiele und Corinth sowie mit Picassos den Beginn des Kubismus, die zeitgenössische Malerei, den Dadaismus, Surrealismus, Konstruktivismus, Dadaismus, Pop Art, Fotorealismus, die Kunst von Joseph Beuys und die Malerei der Neuen Wilden.

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