Rembrandt und sein finanzieller Ruin

Die letzten dreizehn Jahre in Rembrandts Leben sind in den Biographien meist als die entbehrungsreichsten des Malers geschildert worden. Verlassen von aller Welt soll Rembrandt in Armut gelebt haben. Seine Malerei sei das einzige gewesen, das ihn am Leben erhielt. Dieses Bild, das in seiner Biographie häufig zu finden ist, wurde inzwischen allerdings deutlich korrigiert. Veröffentlichte Dokumente geben Aufschluss darüber, dass Rembrandt in den fünfziger Jahren zwar nicht mehr die volle Anerkennung der Amsterdamer Gesellschaft besaß, seinen Platz unter den Kunstschaffenden aber durchaus behaupten konnte.