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Rembrand und das berühmte „Hundertguldenblatt“

Rembrandt hat zu seinen Lebzeiten vielen seiner Werke zurückgekauft. Er war vor allem darauf aus, den Marktwert seiner Kunst zu steigern. Für diese Geschäftsidee  investierte er ein Vermögen, worin Historiker u.a. einen wesentlichen Grund für den 1657 erlittenen finanziellen Ruin sehen. Auf Auktionen kaufte er häufig viele seiner Radierungen zu Höchstpreisen zurück. Das berühmteste Beispiel ist seine Radierung „Christus heilt die Kranken", die er selber für hundert Gulden ersteigerte und die bis heute unter der Bezeichnung „Hundertguldenblatt" bezeichnet.

Von |2019-06-02T01:07:35+02:0019.05.2019|Beiträge|0 Kommentare

Rembrandt als Lehrer und sein Werkstattbetrieb

1640 war Rembrandt der erfolgreichste Maler in Amsterdam. Seine Bilder bestimmten den Stil der Zeit. Er hatte eine reiche Frau geheiratet, er hatte in einer vornehmen Straße Amsterdams ein Haus gekauft und lebte nun Tür an Tür mit anderen bekannten Malern, reichen, gebildeten Juden und wohlhabenden Kaufleuten. Sein durch den Erfolg gesteigertes Selbstbewusstsein ist in dem oben gezeigten Selbstportrait von 1640 nicht zu übersehen. In aristokratischer Haltung, den Arm auf eine Balustrade gelegt, in prächtige Kleider gehüllt, stellte er sich damals dar.

Von |2019-06-02T01:08:06+02:0017.05.2019|Beiträge|0 Kommentare
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