Selbstportrait, 1658, Leinwand, 133,7 x 103,8 cm, Bredius 50, New York, The Frick  Collection

Rembrandt – und seine späten Selbstbildnisse

Die späten Selbstbildnisse zeigen in schonungsloser Offenheit den Verfallsprozess eines Menschen im Alter. Sie spiegeln aber gleichzeitig auch das ungebrochene Selbstbewusstsein dieses Künstlers wider. Vergleicht man die früheren Portraits miteinander, so sieht man deutlich, dass in dem späteren Bild das Gesicht älter, aufgeschwemmter geworden ist: Es ist das Gesicht eines alten Mannes, auch wenn er damals gerade 52 Jahre alt war. Doch trotz des Alters gibt er die hoheitsvolle Haltung nicht auf: Kostbar gekleidet, stellt er sich gleichsam in Herrscherpose dar. Er sitzt nicht, er thront, blickt frontal aus dem Bild. Die eine Hand ruht auf der Lehne des Sessels, in der anderen hält er einen Stock, der auch als Insignum eines Herrschers gedeutet werden kann.

Rembrandt zählt zu den größten Malern in der Geschichte der europäischen Kunst; ein Ruf, den er sich nicht zuletzt durch seine außerordentlichen Selbstportraits erworben hat. 

In dem reich bebilderten Werk: REMBRANDT – SEIN LEBEN UND SEIN WERK von Dr. Susanna Partsch, das Sie hier bestellen können, erleben Sie eine faszinierende Neubewertung seines Lebens und Schaffens. Das lesenswerte Buch ist eine wisssenschaftlich fundierte und überaus spannende Biografie

Quellennachweis:

Text und Bilder sind vom Rechteinhaber autorisierte Auszüge des Werkes:
REMBRANDT  Zijn Leven & zijn Werk, von Susanna Partsch,
© Originalausgabe 1994 by: VBI / Royal Smeets b.v., Weert, Holland.
© 2002 all rights by: Media Serges, Weert, Holland und Serges Medien, Solingen.

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