Anlässlich des 200. Geburtstages von Gustave Courbet, am 10. Juni 2019, widmen wir diese Kurzbiografie dem bedeutenden französischen Landschafts,- Porträt und Genremaler, der in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts großen Einfluss auf die französische Malerei ausübte, da er als erster Maler seiner Zeit die Kunst als Selbstbehauptung der Persönlichkeit gegen die akademische Tradition begriff.

wurde am 10.06.1819 in Ornans bei Besançon geboren. Er verstarb am 31.12.1877 in La-Tour-de-Peilz (Schweiz).

1837 Schulabschluss am Collège Royal in Besançon, 1839 Beginn eines Jurastudiums in Paris. Wurde Künstler gegen den Willen des Vaters. 1844 stellte er im Salon aus. In den 50er und 60er Jahren war er der typische Bohemien. Nach dem Zusammenbruch des Reiches wurde er wegen seiner republikanischen Sympathien verhaftet. Als erster Genremaler war er Begründer einer wichtigen Schule. Indem er Alltagsszenen monumentalisierte, brach er mit der traditionellen Sujet-Hierarchie.

Er betonte in seiner Malerei die rein formalen Werte. Damit beeinflußte er die Impressionisten und durch sie auch die Kunst des 20. Jahrhunderts ganz entscheidend.

In der hier vorgestellten Bildbetrachtung beschreiben wir Gustave Courbets Werk „ Stürmisches Meer  ein typisches Sujet aus der Reihe der  Wogenbilder, die 1869 1870 an der französischen Kanalküste entstand.

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